Sprachkurs Isländisch in Berlin - Isländisch lernen
Das Sprachenatelier bietet auch Bildungsurlaub Isländisch an. Mehr Informationen hier...
Die Isländischkurse im Sprachenatelier Berlin laufen ganzjährig in
Blöcken von jeweils drei Monaten bzw. 24 Unterrichtsstunden,
unterbrochen nur von den Weihnachtsferien.
Unsere Isländischdozenten sind Muttersprachler. Die Isländischkurse
werden in der Regel in unserer Sprachschule oder je nach Bedarf auch in
Ihrem Unternehmen durchgeführt.
Unsere Methode für die Isländischkurse ist direkt, sie setzt die
Beteiligung der Teilnehmer voraus und ist grundsätzlich kommunikativ,
d.h. dass wir schon im Anfängerkurs Grammatik, Dialoge, Übungen,
Lektüre, Videos, Bilder, etc. einsetzen, um die Kommunikation vom ersten
Kurstag an zu ermöglichen.
In unseren Abendkursen Isländisch trägt eine bewusst entspannte,
kommunikative Atmosphäre dazu bei, dass Sie oft und ohne Hemmungen auf
Isländisch sprechen.
Die Teilnehmerzahl pro Isländischkurs muss mindestens 5 Personen
betragen (maximal 9). Wenn Sie bereits Vorkenntnisse im Isländischischen
besitzen, können Sie einen Einstufungstest ablegen, um die für Sie
passende Kursstufe zu finden.
Im Sprachenatelier Berlin werden in der Regel keine kurstragenden
Lehrbücher verwendet, die Kursmaterialien werden den Teilnehmern
kostenlos als Kopie zur Verfügung gestellt.
In der Mittel- und Oberstufe werden dazu noch finnische Zeitungen und
Literatur gelesen und isländisches Fernsehen und isländische Filme
geschaut.
Wer überlegt, seinen Urlaub in Island zu verbringen, den bereiten wir
bestens darauf vor in einem 4-wöchigen SprachReiseVorbereitungskurs. In
diesem Kurs gibt es viele Informationen über Land und Leute.
Außerdem bietet das Sprachenatelier Berlin auch Kurse in
Geschäftsisländisch sowie Firmenkurse Isländisch nach Ihren Wünschen an.
Natürlich können Sie im Sprachenatelier auch ganz individuell und effektiv Isländisch lernen im Einzelunterricht.
Mehr Informationen zu den Isländischkursen und auch zu anderen
Sprachkursen im Sprachenatelier Berlin bekommen Sie entweder telefonisch
unter der Nummer 030.2758 9855 oder per eMail an info@sprachenatelier-berlin.de.
Oder aber Sie kommen persönlich im Büro vorbei, die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 10 bis 19 Uhr.
Link zu Anmeldung und Termine & Preise IsländischkurseZimmer frei auf Zeit? Das Sprachenatelier sucht WGs und Gastfamilien für Sprachstudenten aus aller Welt. Mehr Informationen hier..... |
Die isländische Sprache
Auf Island wird die isländische Sprache gesprochen. Sie ist de facto
Amtssprache, wurde allerdings mangels Bedarfs nie offiziell dazu
erklärt. Entwickelt hat sie sich aus dem Altnordischen. Bis heute hat
sie viele historische Eigenschaften bewahrt. Der isländische
Sprachpurismus sorgt dafür, dass Fremdwörter durch isländische
Wortschöpfungen ersetzt werden. Über die Reinhaltung der Sprache wachen
die Isländer so sehr, dass es oftmals sowohl die isländischen Begriffe
als auch deren fremdsprachlichen Varianten in der jeweiligen Fachsprache
gibt, obwohl dieses in der Zeit, da die Informatik die Welt mit neuen
Wörtern überflutet, nicht hundertprozentig durchgesetzt werden kann.
Isländer können noch heute die Texte aus den ersten Jahrhunderten nach
der Besiedlung relativ problemlos lesen. Hat die deutsche Sprache schon
eine umfangreiche Satzbauregelung und Flexion, so wird diese im
Isländischen noch umfangreicher. Die Buchstaben Ð und ð beziehungsweise Þ
und þ werden ähnlich wie das englische th ausgesprochen, für die
Aussprache dieser Buchstaben biegt man jedoch die Zunge nach unten. Die
nächste verwandte Sprache ist Färöisch. Isländer und Färinger haben
dennoch Verständigungsprobleme, wenn sie in ihren Sprachen miteinander
kommunizieren wollen, noch schlechter sieht dies für Sprecher des
Norwegischen, Dänischen und Schwedischen aus. Isländisch gehört zusammen
mit Färöisch und dem norwegischen Nynorsk (alt: landsmål) zum
westlichen Zweig der skandinavischen Sprachen. Alles in allem sind die
Isländer stolz auf ihre Sprache, die der (Schrift-)Sprache der
Einwanderer vor über 1100 Jahren entspricht, was auch an der isolierten
Lage der Insel im Nordatlantik liegt. Die Aussprache hat sich jedoch in
dieser Zeit durchaus drastisch gewandelt.
