Sehenswertes in Kreuzberg
Görlitzer Park
Der 14 Hektar große Görlitzer Park befindet sich auf dem Gelände des
ehemaligen Görlitzer Bahnhofs in Kreuzberg. Optimaler Treffpunkt für ein
sommerliches Grillfest. Unzählige Spielplätze, Sportanlagen und ein
kleiner See bieten Abwechslung für Jung und Alt. Am nördlichen Ende des
Parks befindet sich die 1893 fertig gestellte Emmauskirche, die bis zum
zweiten Weltkrieg Berlins Kirche mit den meisten Sitzplätzen war.
Künstlerhaus Bethanien: Das am Mariannenplatz gelegene ehemalige
Krankenhaus dient heute als Kunst- und Kulturraum verschiedener sozialer
Einrichtungen und selbstorganisierter Institutionen, die regelmäßig
interessante Ausstellungen zu sozialen und kulturellen Themen zeigen.
Oranienstraße
Die 3,1 Kilometer lange Oranienstraße in Kreuzberg gehört mit ihren zahlreichen Restaurants, Bars, Cafés und Clubs zu den bekanntesten Straßen in Berlin. Beginnend an der Lindenstraße, führt Kreuzbergs älteste Geschäftsstraße über den Moritzplatz, über den Oranienplatz und endet an der Skalitzer Straße. Jedes Jahr am 1. Mai zum Tag der Arbeit wird die Oranienstraße Schauplatz eines riesigen Straßenfestes.
Berlinische Galerie
Das Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur
befindet sich unweit des Jüdischen Museums und zeigt in Berlin
entstandene Kunst. Neben der permanenten Ausstellung, werden laufend
wechselnde Sonderausstellungen gezeigt.
Jüdisches Museum: Das architektonisch sehr eindrucksvolle Museum,
welches aus dem barocken Altbau des Kollegienhauses und dem an den
Davidstern erinnernden zickzackförmigen Neubau besteht, beherbergt eine
Dauerausstellung sowie mehrere Wechselausstellungen zur 2000jährigen
Geschichte deutsch-jüdischer Beziehungen.
Checkpoint Charly
Der in der Friedrichstraße zwischen Koch- und Zimmerstraße gelegene
Checkpoint Charlie war zwischen 1961 und 1990 einer der bekanntesten
Grenzübergänge in Berlin und zählt heute zu den bekanntesten
Sehenswürdigkeiten der Stadt. Das angrenzende Mauermuseum – Museumhaus
am Checkpoint Charlie dokumentiert ab 1963 die Trennung Deutschlands und
zeigt Fotografien von Fluchtversuchen.
Martin-Gropius-Bau: Eindrucksvolles Museum, welches zu den schönsten Ausstellungsorten Deutschlands gehört.
Willy-Brandt-Haus
Nach dem ehemaligen Bundeskanzler Willy Brandt benanntes Gebäude, welches heute als Bundeszentralsitz der SPD dient. Sehenswert: Die 3,40 Meter große bronzene Willy-Brand-Figur im Atrium des Hauses.
Tommy-Weisbecker-Haus
Das nach dem Anarchisten Tommy Weisbecker benannte selbstverwaltete
Wohnkollektiv ermöglicht selbstorganisiertes Wohnen für junge Leute,
beherbergt ein Café, ist Treffpunkt der Berliner Subkultur und
Veranstaltungsort für Konzerte.
Deutsches Technikmuseum: Das Deutsche Technikmuseum Berlin wurde 1983
eröffnet und beherbergt 16 Dauerausstellungen über technikhistorische
Sammlungen. Von der Film- oder Fototechnik, über die Luft- und
Raumfahrtechnik bis hin zur Straßenverkehrstechnik informiert das Museum
mittels interaktiver Vorführungsmethoden.
Tempodrom: Das zirkuszeltartige Gebäude ist ein Berliner
Veranstaltungsort auf dem Gelände des ehemaligen Anhalter Bahnhofs. Es
finden Konzerte, Lesungen, Comedy-Abende, aber auch Gala-Events,
Award-Verleihungen oder Kongresse statt.
Landwehrkanal
Der Landwehrkanal ist eine fast 11 Kilometer lange Bundeswasserstraße in Berlin, die durch die Ortsteile Charlottenburg, Tiergarten, Kreuzberg und Neukölln verläuft. Ein Muss: Spaziergang an der Uferpromenade zwischen Halleschem Tor und Kottbusser Brücke mit Verschnaufpause im Böcklerpark und abschließendem Biertrinken auf der Admiralbrücke.
Rund um das Hallesche Tor
Das Hallesche Tor, welches heute nur noch ein Umsteigebahnhof ist, war früher Berlins verkehrsreichster Knotenpunkt. In unmittelbarer Nähe findet man zahlreiche Sehenswürdigkeiten, unter anderem die Amerika-Gedenkbibliothek, die Friedhöfe vor dem Halleschen Tor und die Heilig-Kreuz-Kirche.
Schwules Museum
Das Schwule Museum zeigt in seiner Dauerausstellung „Selbstbewusstsein und Beharrlichkeit. 200 Jahre schwule Geschichte“ die Vielfalt homosexuellen Lebens zwischen 1790 und 1990. Das Museum hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Leben Homosexueller wissenschaftlich zu erforschen, Dokumente und Selbstäußerungen vom Schwulen zu sammeln und sie der Öffentlichkeit und anderen Forschern zugänglich zu machen.
Viktoriapark
Der Park liegt auf einem 66 Meter hohen Berg auf dessen Spitze das
Nationaldenkmal steht und von wo aus ein kleiner künstlich angelegter
Wasserfall entspringt. Toller Ausblick auf Berlin!
Bergmannstraße: Es herrscht buntes Treiben auf der Bergmannstraße in
Kreuzberg. Neben unzähligen Einkaufsmöglichkeiten gibt es fremdländische
Köstlichkeiten und ausgefallenen Schnickschnack aus aller Welt. Ganz in
der Nähe, am Chamissoplatz, gibt es jeden Samstag Lebensmittel aus
ökologischem Anbau. Außerdem sind die Friedhöfe an der Bergmannstraße
einen Besuch wert.
Volkspark Hasenheide
In Neukölln, an der Grenze zu Kreuzberg, liegt der im 19. Jahrhundert als Schießplatz genutzte Volkspark Hasenheide. Heute bietet der 50 Hektar große Park ein umfangreiches Freizeitprogramm mit vielen Spielplätzen, einem Freiluftkino, einem Tiergehege, einer Minigolfanlage und zahlreichen idyllischen Plätzen. Kult: Die Hasenschänke, ein Kiosk im Stil der 50er Jahre, der sich im Zentrum des Parks befindet.
Berliner Gruselkabinett
Berlins ungewöhnlichster Ausstellungsort. In einem Luftbunker des 2. Weltkriegs kann man sich auf drei Etagen gruseln. Bereits die miefige Atmosphäre des Bunkers lässt es einem kalt über den Rücken laufen. Neben Angst einflößenden Gruseleffekten und täuschend echten Charakterfiguren, kann man sich einzigartige Kriegsdokumente im Bunker ansehen.
Topographie des Terrors
Die Topographie des Terrors ist ein Berliner Projekt, welches auf einem Gelände unweit des Potsdamer Platzes den Terror der Nationalsozialisten dokumentiert. Dort befanden sich von 1933 bis 1945 die wichtigsten Einrichtungen des nationalsozialistischen Verfolgungs- und Terrorapparats. Der Besucher wird mittels eines Geländerundgangs direkt an den Ort der Täter versetzt.
