Unsere Hebräischdozenten sind Muttersprachler. Die Hebräischkurse werden in der Regel in unserer Sprachschule oder je nach Bedarf auch in Ihrem Unternehmen durchgeführt.
Unsere
Methode für die Hebräischkurse ist direkt, sie setzt die Beteiligung
der Teilnehmer voraus und ist grundsätzlich kommunikativ, d.h. dass wir
schon im Anfängerkurs
Grammatik, Dialoge, Übungen, Lektüre, Videos, Bilder, etc. einsetzen,
um die Kommunikation vom ersten Kurstag an zu ermöglichen.
In unseren Abendkursen Hebräisch trägt eine bewusst entspannte, kommunikative Atmosphäre dazu bei, dass Sie oft und ohne Hemmungen auf Hebräisch sprechen.
Die
Teilnehmerzahl pro Hebräischkurs muss mindestens 4 Personen betragen
(maximal 8). Wenn Sie bereits Vorkenntnisse im Hebräischen besitzen,
können Sie einen Einstufungstest ablegen, um die für Sie passende Kursstufe zu finden.
Im Sprachenatelier Berlin werden in der Regel keine kurstragenden Lehrbücher verwendet, die Kursmaterialien werden den Teilnehmern kostenlos als Kopie zur Verfügung gestellt.
In der Mittel- und Oberstufe sowie im Hebräisch Konversationskurs werden dazu noch englische Zeitungen und Literatur gelesen und hebräisches Fernsehen und hebräische Filme geschaut.
Wer überlegt, seinen Urlaub in Israel zu verbringen, den bereiten wir bestens darauf vor in einem 4-wöchigen SprachReiseVorbereitungskurs. In diesem Kurs gibt es viele Informationen über Land und Leute.
Außerdem bietet das Sprachenatelier Berlin auch Kurse in Geschäftshebräisch sowie Firmenkurse Hebräisch nach Ihren Wünschen an.
Natürlich können Sie im Sprachenatelier auch ganz individuell und effektiv Hebräisch lernen im Einzelunterricht.
Mehr
Informationen zu den Hebräischkursen und auch zu anderen Sprachkursen
im Sprachenatelier Berlin bekommen Sie entweder telefonisch unter der
Nummer 030.2758 9855 oder per eMail an mail@sprachenatelier-berlin.de.
Oder aber Sie kommen persönlich im Büro vorbei, die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 10 bis 19 Uhr.
DIE HEBRÄISCHE SPRACHE
Hebräisch (עברית) gehört zum nordwestlichen Zweig der semitischen Sprachen und damit zur afro-asiatischen Sprachfamilie. Die heilige Schrift der Juden, die Tora, wurde vor Tausenden von Jahren in dieser Sprache kodifiziert und den folgenden Generationen weitergegeben. Nach der Zerstörung des Ersten Tempels zu Jerusalem durch Nebukadnezar II. im Jahre 586 v. Chr. und dem darauf folgenden babylonischen Exil kam die dortige Amtssprache Aramäisch unter den Juden in Umlauf; späte Teile der Bibel enthalten deshalb aramäische Bestandteile. Auch die Muttersprache Jesu von Nazareth war vermutlich Aramäisch. Nach der Zerstörung des Zweiten Tempels zu Jerusalem im Jahre 70 verlagerte sich das Zentrum jüdischen Lebens von Judäa nach Galiläa. Damit verbunden ging auch die Verwendung der hebräischen Sprache zurück. Etwa ab dem Jahre 200 hörte Hebräisch auf, als Alltagssprache zu fungieren. Es blieb indessen eine Sakralsprache, wurde jedoch nie ausschließlich zu liturgischen Zwecken benutzt, sondern auch zur Abfassung von philosophischen, medizinischen, juristischen und poetischen Texten, so dass sich das Vokabular im Laufe der Jahrhunderte erweitern konnte. Es ist ebenfalls bezeugt, dass sich die verstreuten jüdischen Gemeinden zur Verständigung untereinander des Hebräischen bedienten. Die Erneuerung des Hebräischen als Muttersprache begann im späten 19. Jahrhundert unter Eliezer Ben Jehuda. 1889 gründete er in Jerusalem den „Rat der hebräischen Sprache“ mit dem Ziel, die seit etwa 1700 Jahren kaum mehr gesprochene Sprache der Bibel wiederzubeleben. Wenn auf diesem Wege eine neuhebräische Muttersprache (Iwrit) entstand, deren Unterschiede zum biblischen Hebräisch recht gering sind – etwa im Vergleich mit den Unterschieden zwischen Altgriechisch und Neugriechisch –, so dass in Israel gar nicht zwischen Alt- und Neuhebräisch unterschieden wird, so ist doch zu beachten, dass sich dieser Umstand der Tatsache verdankt, dass das moderne Hebräisch eine Wiederbelebung des Enwicklungsstandes der Sprache ist, den die Masoreten von Tiberias mit ihrer Vokalisation fixiert hatten. Einige althebräische Formen werden zwar in Israel verstanden, aber in der Alltagssprache nicht verwendet (z.B. Pausalformen) oder haben heute eine andere Bedeutung (Zeitformen des Verbs). Jedenfalls ist Iwrit weltweit das einzige Beispiel für die erfolgreiche Umwandlung einer Sakralsprache zu einer Nationalsprache. Dies wurde von David Ben Gurion, dem ersten Ministerpräsidenten des neuzeitlichen Staates Israel, mit folgendem Ausspruch erläutert: „Wenn Moses heute zurückkäme und um ein Stück Brot bitten würde, würde man ihn verstehen.