Friedrichshain und Kreuzberg
Das Sprachenatelier Berlin liegt an der Frankfurter Allee, einer der
ältesten Verkehrsstraßen Berlins und
Haupteinkaufsmeile von
Friedrichshain. Das Viertel, welches im Norden durch den Volkspark
Friedrichshain und im Süden durch das Spreeufer begrenzt wird, zeichnet
sich durch eine Vielzahl bedeutender Sehenswürdigkeiten aus und zählt zu
den Szenevierteln Berlins. Zusammen mit dem südlich der Spree gelegenen
multikulturellen Kreuzberg bildet Friedrichshain den 2.
Verwaltungsbezirk von Berlin.
Zur Wendezeit besetzten in Friedrichshain viele Hausbesetzer der linken Szene leerstehende Häuser in den unsanierten Altbaugebieten im östlichen Teil des Bezirks. 1990 endete diese Hausbesetzerwelle mit der Räumung von 13 besetzten Häusern durch die Polizei. Einige der ehemaligen Besetzer blieben in ihren Häusern. Die Hausbesetzerkultur hatte zur Folge, dass viele wichtige und beliebte soziokulturelle Einrichtungen in Friedrichshain entstanden, die heute zur offenen und lebhaften Atmosphäre des Viertels beitragen: Bars, Cafés, Kinos, kulturelle Veranstaltungsorte, Beratungsstellen. Dies ist sicher einer der Gründe, warum Friedrichshain immer mehr zuziehende Studenten und Touristen anlockt, die den Szene-Kiez für sich entdecken.
Seit Ende der 90er Jahre ist vor allem die Gegend um die Simon-Dach-Straße ein beliebter Treffpunkt. Es entstand ein Kneipenviertel mit vielen kleinen Läden, Cafés und Bars, die junge Leute aus der ganzen Stadt und Touristen aus aller Welt anziehen. Neben der Simon-Dach-Straße ist vor allem der Boxhagener Platz ein weiterer beliebter Ort der Begegnung in Friedrichshain.
Kreuzberg unterteilt sich, benannt nach den damaligen Postleitzahlen, in zwei Ortsteile: SW 61 (Südwest) und SO 36 (Südost). Letzterer ist der kleinere Teil Kreuzbergs und gehört zu den einkommensschwächsten Teilen Berlins. Kreuzberg 36 ist vor allem durch seine bewegte Geschichte auch überregional bekannt: Zur Zeit der Berliner Mauer war dieser kleine östliche Bereich von drei Seiten umschlossen und entwickelte eine völlig eigene alternative Stadtkultur. So wurde SO 36 in den 1970er und 1980er Jahren zum Zentrum der Hausbesetzerszene. Fast ein Drittel der rund 160.000 Einwohner in Kreuzberg sind Migranten, überwiegend Türken. Für diese demografische Besonderheit ist der Kiez auch außerhalb der Hauptstadt bekannt. Die türkischstämmige Bevölkerung konzentriert sich vor allem auf den Bereich rund um die Wrangelstraße im östlichen Teil Kreuzbergs. Das Neben- und Miteinander verschiedener Kulturen prägt den Stadtteil seit jeher und trägt zu einer einzigartigen kulturellen Vielfalt bei. Seit einigen Jahren unterliegt Berlin Kreuzberg einer Veränderung der Bevölkerungsstruktur durch Gentrifizierungsprozesse.
Es folgt eine Auswahl interessanter Sehens würdigkeiten, netter Cafés, Bars, Clubs, Kinos sowie Shopping-Adressen im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg.
Zur Wendezeit besetzten in Friedrichshain viele Hausbesetzer der linken Szene leerstehende Häuser in den unsanierten Altbaugebieten im östlichen Teil des Bezirks. 1990 endete diese Hausbesetzerwelle mit der Räumung von 13 besetzten Häusern durch die Polizei. Einige der ehemaligen Besetzer blieben in ihren Häusern. Die Hausbesetzerkultur hatte zur Folge, dass viele wichtige und beliebte soziokulturelle Einrichtungen in Friedrichshain entstanden, die heute zur offenen und lebhaften Atmosphäre des Viertels beitragen: Bars, Cafés, Kinos, kulturelle Veranstaltungsorte, Beratungsstellen. Dies ist sicher einer der Gründe, warum Friedrichshain immer mehr zuziehende Studenten und Touristen anlockt, die den Szene-Kiez für sich entdecken.
Seit Ende der 90er Jahre ist vor allem die Gegend um die Simon-Dach-Straße ein beliebter Treffpunkt. Es entstand ein Kneipenviertel mit vielen kleinen Läden, Cafés und Bars, die junge Leute aus der ganzen Stadt und Touristen aus aller Welt anziehen. Neben der Simon-Dach-Straße ist vor allem der Boxhagener Platz ein weiterer beliebter Ort der Begegnung in Friedrichshain.
Kreuzberg unterteilt sich, benannt nach den damaligen Postleitzahlen, in zwei Ortsteile: SW 61 (Südwest) und SO 36 (Südost). Letzterer ist der kleinere Teil Kreuzbergs und gehört zu den einkommensschwächsten Teilen Berlins. Kreuzberg 36 ist vor allem durch seine bewegte Geschichte auch überregional bekannt: Zur Zeit der Berliner Mauer war dieser kleine östliche Bereich von drei Seiten umschlossen und entwickelte eine völlig eigene alternative Stadtkultur. So wurde SO 36 in den 1970er und 1980er Jahren zum Zentrum der Hausbesetzerszene. Fast ein Drittel der rund 160.000 Einwohner in Kreuzberg sind Migranten, überwiegend Türken. Für diese demografische Besonderheit ist der Kiez auch außerhalb der Hauptstadt bekannt. Die türkischstämmige Bevölkerung konzentriert sich vor allem auf den Bereich rund um die Wrangelstraße im östlichen Teil Kreuzbergs. Das Neben- und Miteinander verschiedener Kulturen prägt den Stadtteil seit jeher und trägt zu einer einzigartigen kulturellen Vielfalt bei. Seit einigen Jahren unterliegt Berlin Kreuzberg einer Veränderung der Bevölkerungsstruktur durch Gentrifizierungsprozesse.
Es folgt eine Auswahl interessanter Sehens würdigkeiten, netter Cafés, Bars, Clubs, Kinos sowie Shopping-Adressen im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg.
